Nachdem Schleswig-Holstein weitere Lockerungen verabschiedet hat, konnten wir unseren ersten „Outdoor-Clubabend“ durchziehen.
Aufgrund des schlechten Wetters war die Beteiligung allerdings mau.
Nichtsdestotrotz haben wir, wie zu „normalen“ Zeiten, die Wochenendausfahrt geplant.
Es sollte zur Apfelblüte ins Alte Land gehen.
Über die Köhlbrandbrücke, zum Essen nach Buxtehude, durchs Alte Land und an der Elbe entlang gen Wischhafen, um dort mit der Fähre nach Glückstadt überzusetzen.
Aber es kam alles ein wenig anders!
Da sich kein(e) Freiwillige(r) für die Planung der Tour fand, blieb es mal wieder beim Präsi hängen.
Den ersten Fehler bemerkte ich, als ich von der Sperrung der Köhlbrandbrücke hörte.
Und da ich nicht mit einer Gruppe durch Hamburg fahren wollte, entschied ich mich für ein Teilstück über die Autobahn.
Die Abfahrt war für 11 Uhr ab unserem Clubheim festgelegt.
Aber durch einen technischen Defekt an Krampis Yamaha starteten wir etwas später.
(Fehler Nummer2) Dann ging es mit 8 Motorräder und 12 Leuten Richtung Hamburg.
Auf der Landstraße lief der Verkehr ruhig, sodass wir in Stapelfeld unsere erste „Raucherpause“ machen konnten.
Und dann ging es auf die Autobahn. Geplant hatte ich mit reichlich Verkehr Richtung Ostsee.
Aber es kam wieder ganz anders.
Drei Mal wurden wir uns durch zähfließenden Verkehr ausgebremst.
Teilweise sogar bis zum Stillstand. Planungsfehler Nummer 3!
Anschlussstelle Harburg wollten wir die Bahn verlassen und dann auf der B73 nach Buxtehude.
Leider hat sich mein Navi mit dem Auffinden der B73 ziemlich schwergetan.
So eierten wir erst mal durch Harburg, bevor die Bundesstraße erreicht wurde.
(Fehler Nummer 4). Buxtehude finden war dann kein Problem mehr, sogar einen Parkplatz haben wir schnell gefunden.
dass dort auch im Außenbereich immer noch Maskenpflicht herrschte.
Andere Bundesländer andere Sitten! Wir kennen das schon seit langem nicht mehr.
Aber eine Maske hat inzwischen Jede(r) dabei.
Dann begann die Suche nach einer gastronomischen Location, wo wir uns ernähren könnten.
Leider mussten wir feststellen, dass selbst in der Außengastronomie ein negativer Corona Test verlangt wird. Unser 5. Fehler, zu denken es wäre überall in Deutschland gleich!
So entschlossen wir uns auf dem Weg durchs Alte Land nach Gasthöfen Ausschau zu halten.
Wir fuhren gemütlich an diversen Obsthöfen mit wunderschönen Fachwerkhäusern und etlichen Apfelplantagen vorbei Richtung Elbe.
Leider mussten wir feststellen, dass die Apfelblüte leider schon vorbei war. (Fehler Nummer 6) Was der Tour aber keineswegs schadete.
Dann ging es am Elbdei Als wir über die Brücke Richtung Altstadt schlenderten, wunderten wir uns zunächst, ch entlang Richtung Stade. Und nach einer weiteren „Raucherpause“ entschlossen wir uns, in Stade etwas Nahrung zu suchen. Was uns wider Erwarten glückte.
Direkt am Hafen fand sich eine Parkverbotszone, die wie geschaffen für unsere Motorräder war.
Dort fand sich auch eine Fischbude mit Fischbrötchen, Backfisch und Fish & Chips samt Getränken.
Und für die Fischverächter unter uns lag ein Imbiss in Reichweite. So musste Niemand verhungern.
Nach der „Stärkung“ ging es weiter Richtung Fähre. Auf kleinen Straßen mit 70 Km/h Begrenzung Ließ es sich gemütlich durch die Lande fahren, und man konnte auch mal Links und Rechts Ausschau halten.
An der Fähre angekommen musste ich, wider Erwarten (Fehler Nummer 7), feststellen, dass statt der kilometerlangen Schlange nur 2 Autos und ein paar Motorrädern auf die Fähre warteten.
Auf der Fähre selbst bastelten wir uns Fehler Nummer 8 selbst, indem wir, statt Mengenrabatt zu bekommen mehr als nötig bezahlten.
Frei nach dem Motto: Viele Köche verderben den Brei!“ Mehr sag ich nicht dazu.
Dass es noch Motorräder gibt, die nach schlappen 200 Kilometern tanken müssen, habe ich nicht gedacht.
Deshalb liefen wir die erste Tanke, die im Weg lag, an.
Und ich konnte feststellen, dass doch mehrere Motorräder aufgetankt wurden.
Danach sollte der letzte Stopp auf dem Autohof in Bockhorn sein.
Leider plante mein Navi mal wieder anders, als programmiert.
Verlass dich nicht auf die Technik. Der 9. Fehler.
In Bockhorn angekommen mussten wir feststellen, dass der Autohof schon geschlossen hatte.
(Fehler Nummer10) Wer wollte konnte sich einen Kaffee von der Tanke holen, was ein paar Leute nutzten.
Danach ging es gen Heimat und wir fuhren auf getrennten Wegen nach Hause.
Am Ende hatte meine Cali schlappe 270 KM mehr auf dem Tacho « zurück








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