MIL-Motorradwoche

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MIL-Motorradwoche

(Münden)

Tag 1:

Am Sonntag den 23. August

starteten wir in unsere diesjährige Motorradwoche.

Leider war aufgrund verschiedenster Gründe

die Beteiligung äußerst bescheiden.

So fanden sich nur Steffen und ich an

unserem Treffpunkt (Rasthof Buddikate) ein.

Siggi ist dann in Schwarmstedt noch zu uns

gestoßen.

Im dortigen Truckstop haben wir dann noch

eine Kleinigkeit gegessen,

bevor es weiterging zu unserer Unterkunft in

Lippoldshausen bei Hann.-Münden.

Während der gesamten Anreise wurden wir

immer wieder von Staus

und stockendem Verkehr ausgebremst. Fahren

auf der Autobahn macht echt keinen Spaß mehr!

Weshalb wir nach Hannover auf die B3

wechselten, um die restliche Kilometer

auf der Landstraße abzureißen.

Landgasthaus zur Brücke

angekommen, stellten wir unsere

raus aus den Motorradklamotten

und dann im Innenhof die ersten Bierchen

kosten.

Nach einem köstlichen „Strammen Max“ gingen

wir bei weiteren Bierchen

und Bauers Marillenschnaps zum gemütlichen

Teil über.

Tag 2:

Nachdem wir gefrühstückt hatten, wollte

Siggi mit uns den

Hohen Meißner

hinauf.

Er hatte sich bereit erklärt, den Tourguide

zu machen,

da er über 20 Jahre in der Gegend gewohnt

und gearbeitet hat,

und dementsprechend wunderbare Ortskenntnis

besitzt.

Und das konnte er mit Kurven, Kurven und

noch mehr Kurven eindrucksvoll beweisen.

Und er legte eine „flotte“ Gangart auf den

Asphalt.

Eigentlich wollten wir eine kleine Pause im

Berggasthof Hoher Meißner einlegen.

Leider standen wir vor verschlossenen Türen.

Anscheinend haben die nur am Wochenende

geöffnet.

Wunderbare Aussicht vom Hohen Meißner

Also ging’s wieder bergab.

Als wir an einem Aussichtspunkt die

Landschaft bewunderten,

stellte ich mit Entsetzen fest, dass an

meiner Guzzi ein Schraube fehlte.

Zum Glück hab ich noch einen Blick aufs

Motorrad geworfen.

In der heutigen Zeit kann man dank Handy

schnell mal den nächsten Guzzi Händler googeln.

Und der war gar nicht so weit weg. Auf dem

Weg dorthin fanden wir dann noch eine Eisdiele,

die wir spontan für eine kleine Pause

nutzten.

Beim Guzzi Händler in Borken (

Zweiradtechnik

) gab es meine Schraube

leider nicht im Ersatzteilregal. Aber da man

uns nicht ohne Hilfe wieder losschicken wollte,

wurde spontan eine von einer anderen

Maschine abgebaut und meine Guzzi wieder komplettiert.

Ein super Service, der viel über die

Werkstatt aussagt! Danke nochmals.

Ewald begrüßen,

der wegen einer Feier erst am Montag

nachkommen konnte.

Susann und Peter, die ebenfalls nachkommen

wollten, fehlten allerdings noch.

Als wir schon an der Speisetafel Platz

genommen hatten, kam dann die Nachricht,

dass die Beiden wegen Problemen mit dem

Motorrad lieber wieder umgedreht sind,

und dann mit dem Auto nachkommen wollten.

Und so war es auch!

Insgesamt hatten wir am Ende des Tages 263

KM mehr auf dem Tacho

Tag 3:

Heute sollte es mehr über die Landstraßen

gehen.

Zuerst trafen wir beim

Goldwing Haus

in Uslar wieder auf Susann und Peter.

Die Beiden waren mit dem Auto quasi hinter

uns her geeilt.

Anschließend fuhren wir den

Köterberg

hinauf.

Wenn man schon in der Gegend ist, muss man

dort gewesen sein!

Dann fuhren wir entlang der Weser zur

Sababurg, die leider wegen Umbauarbeiten geschlossen war.

Deshalb fuhren wir weiter nach Hann.-Münden,

wo Susann und Peter schon für uns

Plätze an einer Eisdiele frei gehalten

hatten.

Das Eis schmeckte wunderbar, aber die

Geschichte mit den Apfelstrudeln ist zu lang, um sie

niederzuschreiben.

Da müsst ihr mal nachfragen, was da

abgelaufen ist.

Nach einem ausgiebigen Bummel durch die

schöne Altstadt von Hann.-Münden ging es zurück nach Lippoldsheim.

Und wieder kamen

220 KM zum Kilometerstand hinzu.

Tag 4:

Während Susann und Peter wieder gen Heimat

fuhren, wollte uns Siggi kulturell auf ein neues Level heben.

Zuerst ging es zum

Weserstein

, wo Fulda und Werra zusammenfließen und zur Weser

werden.

Danach ging es zu dem Haus, wo 1948 die

Währungsreform beschlossen wurde.

Siggi konnte mit Einzelheiten glänzen und

erzählte auch was vom ehemaligen Flugplatz in der Nähe.

Der weitere Weg führte uns mit teilweise

heftigen Windböen zum Edersee.

Dort kehrten wir im

Bikertreff „Zündstoff“

ein, wo es Kaffee und Kuchen gab.

Weiter ging’s zum

Herkulesdenkmal

, wo wir einen fantastischen Blick auf Kassel

werfen konnten.

Blick über Kassel.

Über Hofgeismar, unserem nächsten Halt,

hatte Siggi auch viel zu erzählen.

Und die Eisdiele konnte mit lecker Eis und

Waffeln glänzen.

Anschließend ging es mit der Fähre über die

Weser,

wo wir gleich im „Gasthaus zur Fähre“

einkehrten, um uns zu stärken.

Das Mettwurstbrot und die Hausplatte waren

kaum zu schaffen,

und die Getränkepreise waren unschlagbar

günstig.

Danach noch ein paar Kilometer mit dem

Motorrad,

und dann gab es wieder richtiges Bier und

ein Paar Marillenschnäpse.

ochmal 267

KM mehr auf dem Tacho.

Tag 5:

Am letzten Tag gesellte sich Siggis alter

Kollege zu uns, um bei der Ausfahrt

dabei zu sein. Diesmal ging es wieder

Richtung Hoher Meißner.

Und dann guckte wir uns das

Grenzlandmuseum in Eichsfeld

Da wir am letzten Tag nicht mehr ganz so

viel fahren wollten,

folgten wir Siggi, der und über kleine und

kleinste Straße durch die Gegend führte.

Und nach einer kleine Kaffeepause waren wir

nach ca. 224 KM zurück im Gasthaus.

Zum Essen kam noch ein Kamerad aus alten

Zeiten zu Besuch.

Tag 6:

Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es zurück gen Heimat.

Siggi schlug vor, noch einen Abstecher über

den Solling zu machen,

bevor wir in Saarstedt bei Susann und Peter

einkehrten,

die uns zum Mittagessen eingeladen hatten.

Der Rückweg war ein Mix aus Autobahn und

Landstraße.

Und es sind Alle gesund nach Hause gekommen.

Insgesamt bin ich während dieser Woche 1759

KM gefahren.

Mein Dank geht an Siggi, der die Motorradwoche wunderbar

organisiert hat.

Andreas (Präsi)

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