2. MIL-Blaufahrt

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2. MIL-Blaufahrt 2018

Für die Organisation unserer 2. Blaufahrt diesen
Jahres hatte sich Siggi bereit erklärt.

Und da er in Wiemersdorf wohnt, sollte die
Ausfahrt auch dort beginnen.

Das hieß für uns Lübecker locker eine Stunde
Anfahrt,

zumal wir einen Umweg über Neumünster machen
mussten,

da die B206 bei Hartenholm wegen dem
Werner-Rennen voll gesperrt war.

Zunächst gab es, wie üblich, ein lecker
Frühstück.

Gela und Siggi hatten das volle Programm
aufgefahren.

Lachs, Krabben, Rührei, Wurst, Käse, Salate und
was das Herz sonst noch begehrt.

Dazu köstlichen handgefilterten Bohnenkaffee.



Und Siggi gab sein unterhaltsames Talent zum
besten.

Alte sowie aktuelle Anekdoten sorgten für Spaß
und Kurzweil.

Eine lockere und angenehme Unterhaltung
entstand.



Aber wir wollten ja noch Motorrad fahren!

Kurz mit alle „Mann“ den Frühstückstisch schiko
gemacht,

das Geschirr in die Maschine und die Speisereste
in den Kühlschrank.

Dann die Klamotten anplünnen, und die Blaufahrt
konnte losgehen.

Siggi mit Tochter Madlaine als Sozia vorweg,

führte er uns über die Dörfer Richtung Norden.



Da wir sonst eigentlich nicht mal annähernd in
die Gegend kommen,

waren es fast alles Böhmische Dörfer.

Auf den großen Vorwegweisern konnten wir
Städtenamen lesen,

die uns
einigermaßen
bekannt vorkamen,

sodass wir wenigstens vermuten konnte, wo wir
uns befanden.



Die Straßen, die Siggi ausgesucht hatte, waren
klasse.

Kaum Verkehr, die Sonne lachte, was will das
Motorradfahrerherz mehr?

Durst löschen!



  

Deshalb war der erste Halt an der
Nord-Ostsee-Kanalfähre Breiholz,

wo wir im Biergarten unseren
Flüssigkeitshaushalt wieder ins Gleichgewicht bringen konnten.

Weiter ging es, in dem wir mit der Fähre
übersetzten. Das ist immer ein Erlebnis!

Und da es eine Kanalfähre ist, nicht umsonst,
sondern kostenlos.


Auch nördlich des Kanals fand Siggi eine
geeignete Strecke. Und sogar eine Tankstelle,

bevor es mit der Kanalfähre Fischerhütte wieder
zurück in südlichere Gefilde ging.


Das Ende der Blaufahrt, war dann wieder in
Wiemersdorf.

Kaffeetrinken war angesagt.

Als kleines Highlight, hat Siggi seinen alten
Videorekorder vom Dachboden geholt,

und uns einen kleinen Film vorgeführt, als wir
1983 nach Assen gefahren sind.

Herrliche Bilder und Erinnerungen!

Und dann wurde selbstgebastelte Torte von
Madlaine

und Kuchen von Gela wurde aufgetischt.


Lecker, lecker!

Danach hat uns dann Siggi noch über
„Schleichwege“ bis Bockhorn gebracht,

da die Steckensperrung fürs Werner-Rennen immer
noch nicht aufgehoben wurde.

Eine tolle Blaufahrt, die gerne mehr Beteiligung
verdient hätte.

Dank an Madlaine, Gela und Siggi

                                                                     
Andreas (Präsi)

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